Selbstfürsorge

Es ist keine Verschwendung von Zeit, es ist die beste investition deines lebens

Manchmal fühlen wir uns verantwortlich für andere, wollen da sein und vergessen dabei uns selbst. Wir fühlen uns verpflichtet, die Bedürfnisse von anderen zu erfüllen, wollen niemanden verletzten oder weh tun. Und dann merken wir irgendwann, dass wir damit doch jemandem weh tun - nämlich uns selbst. Dass wir bei allem drumherum unsere eigenen Bedürfnisse immer wieder hinten anstellen und dabei vergessen die Verantwortung uns selbst gegenüber zu übernehmen. Aber wer, wenn nicht wir selbst, hat die Vernatwortung uns selbst gegenüber zu übernehmen?Nur wenn es uns gut geht, können wir auch für andere da sein. Wie sollen wir Energie teilen, wenn wir selber leer sind? Sebstfürsorge ist nicht egoistisch, sie ist notwendig.

 

Also nimm dir Zeit.

Zeit, dich selbst und deine Bedürfnisse wahrzunehmen.

Zeit, Dinge zu tunm, die du liebst.

Zeit, für kleine Auszeiten.

Zeit, nur für dich.

Zeit, einfach nur im Moment zu sein.

 


Entsendungsgottesdienst

Sie wagen sich an orte, vor denen viele Menschen angst haben

So,nun war es endlich soweit. Am letzten Samstag haben wir ind der Heiligenfelder Kirche mit der Pastorin Maren Kujawa und dem Krankenhausseelsorger Valentin Wieczorek den Abschluss des Vorbereitungskurses " Sterbende begleiten Lernen" in gebührendem Rahmen gefeiert.

Wir, das sind der Ambulante Hospizdienst Sulingen und UMZU und der ehrenamtliche Hospizdienst der Ev.-luth. Kirchengemeinden Barrien-Heililgenfelde-Syke.

Im Anschluss an den Gottesdienst wurde in lockerer Runde mit einem Gläschen Sekt auf die hinter uns liegende intensive Zeit des gemeinsamen Austausches angestossen.

Seit September letzten Jahres haben sich die   zwölf ehrenamtlichen Sterbebeleiter/innen zu regelmässigen Einheiten zum Thema Sterben, Tod und Begleitung nach Maßgabe des Celler Modells, jeweils in Syke und Sulingen getroffen.

Diese intensive Zeit des persönlichen Austausches hat die Gruppe ganz dicht zusammen gebracht. Jeder wurde wertfrei mit Respekt und Achtung angenommen, so, wie es auch als Voraussetzung für zukünftige Begleitungen als tragendes Element angesehen wird. Aber auch der Spaß und die Leichtigkeit kamen in dieser Vorbereitungszeit nicht zu kurz. Um Lebendigkeit in das Thema zu bringen, waren alle Einheiten mit stärkenden und kraftgebenden Übungen durchzogen. Es machte uns immer wieder unsere Lebendigkeit und Freude am Leben bewusst.

 

Nun gratulieren wir ganz herzlich unseren neuen Begleiter/innen:

Marco Brandt, Evelyn Crombach, Dominik Cyrkel, Hilke Eden, Kathrin Hornstein-Klöcker, Kerstin Kosboth-Engel, Andrea Lehning, Gina Müller, Ute Reuter, Armgard Sielaff, Anke Thiel und Silke Warnken

 

Wir freuen uns, sie auf unseren regelmäßigen Gruppenabenden mit den bereits aktiven Ehrenamtlichen begrüßen zu dürfen und wünschen ihnen viel Freude an ihrer neuen ehrenamtlichen Tätigkei

 


Wegweiser für Ihre vorsorge

Begriffserklärungeen

 Sei es ein Unfall, eine Krankheit oder das Alter mit entsprechenden Begleiterkrankungen- jeder Mensch kann allmählich oder plötzlich in die Situation kommen, das er nicht mehr selbst über eigene Belange zu entscheiden vermag.

Für diesen Fall sollte geklärt sein, wer von den Angehörigen, Freunden oder sonstigen Vertrauenspersonen die notwendigen Entscheidungen treffen darf.

Es ist daher sinnvoll, das Sie beizeiten über Ihre Wünsche und Wertvorstellungen nachdenken und sich mit Menschen Ihres Vertrauens austauschen. Damit diejenigen, die im Fall der Fälle in Ihrem Sinne handeln sollen, dies auch wirklich können und dürfen, müsssen sie entsprechende Verfügungen und Vollmachten vorweisen. Halten Sie also Ihre GEdanken und Vorstellungen schriftlich fest und übergeben die entsprechenden Vollmachten den mit der Aufgabe betrauten Menschen.

 

Patientenverfügung:

 Eine Patientenverfügung ist eine schriftliche Willenserklärung zur medizinischen und pflegeischen Versorgung.

Sie gilt nur, wenn Sie Ihren eigenen Willen in keiner Weise mehr verständlich äußern können.  Eine Patientenverfügung wird vorsorglich abgegeben und legt hauptsächlich fest, wie Sie in bestimmten Situationen medizinisch behandelt werden möchten.

Eine Patientenverfügung muss schriftlich verfasst sein und eigenhändig unterschrieben sein - eine notarielle Beglaubigung ist nicht nötig. Sie kann von jeder und jedem "einsichtsfähigen" Volljährigen verfasst weden. Eine Patientenverfügung lässt sich  jederzeit widerrrufen, indem Sie alle unterschriebenen Ausfertigungen des Dokumentes an sich nehmen und vernichten oder mündlich Ihre Meinung ändern.

Sie sollten Ihre Patientenverfügung so verwahren, dass die behandelnden Ärzte möglichst schnell von deren Existenz erfahren und die Bevollmächtigten unkompliziert darauf zugreifen können.

 

Vorsorgevollmacht:

Mit einer Vorsorgevollmacht bevollmächtigen Sie eine andere Person für Sie zu entscheiden, wenn Sie es aufgrund Ihres Gesundheitszustandes nicht mehr können. Sie benennen eine oder mehrere Personen Ihres Vertrauens, die im Bedarfsfall für Sie handeln können.

Eine Vorsorgvollmacht kann sich auf einen oder mehrere Lebensbereiche ( Gesundheit, Wohnung, Behörden, Vermögen) beziehen und bedarf ebenfalls der Schriftform. Bei bestimmten Angelegenheiten wie Verträgen und Bankangelegenheiten ist eine notarielle Beglaubigung sinnvoll, für bestimmte Fälle, etwa bei Grundstücksangelegenheiten, auch notwendig.

 

Betreuungsverfügung:

Wenn Sie aus bestimmten Gründen Ihre Angelegenheien nicht mehr selbst regeln können und keine Vorsorgevollmacht ausgesstellt haben, wird vom Betreuungsgericht eine gesetztliche Betreuerin oder ein gestzlicher Betreuer bestellt.

Mit einer Betreuungsverfügung richten Sie eine Bitte an das Gericht, eine bestimmt Person zum Betreuer zu bestimmen, für den Fall, dass Sie Ihre Entscheidungen nicht mehr selbst treffen können.

Eine Betreuungsverfügung muss schriftlich verfasst sein.

 

Spirituelle Verfügung:

Die spirituelle Verfügung will als Anregung verstanden werden, sich gedanklich und gefühlsmässig mit dem Sterben auseinanderzusetzen und darüber nachzudenken,was jedem Menschen persönlich am Lebensende wichtig ist. Es können mögliche Ängste und Befürchtungen in den Blick genommen werden genauso wie Erfahrungen, die mit Schmerz und Belastungen verbunden sind.

Wenn es einmal so weit ist:

- Welche Begleitung wünsche ich mir und welche nicht?

- Welche Rituale, Symbole und Bilder sind mir wichtig?

- Wie soll an mein LEben erinnert werden?

- Wie und wo möchte ich bestattet werden?

- Was will ich den Anderen hinterlassen?

- Mit welchem Blick schaue ich auf mein bisheriges Leben zurück?

- Was möcht ich auf jeden Fall noch erlebe

Zur Beantwortung dieser und weiterer Fragen soll die spirituelle Verfügung inspirieren. Sie kann auch für Angehörige eine wichtige Hilfe auf Ihrem Trauerweg werden.

       Zu den individuellen Formulierungen in Ihrer Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung                                           beraten wir Sie gerne persönlich.